Ein Gespräch mit Tive-Gründer & CEO Krenar Komoni

January 7, 2022
July 7, 2026
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Krenar Komoni ist ein Visionär und Unternehmer, angetrieben von einer unstillbaren Neugier. Im Jahr 2001 kam er als Austauschstudent aus seinem Heimatland Kosovo allein in die Vereinigten Staaten, um eine bessere Ausbildung zu erhalten. In den zwei Jahrzehnten seither hat er für mehrere Start-ups gearbeitet, darunter Tive, das Unternehmen, das er 2015 gründete. In einer kürzlich ausgestrahlten Folge von The Logistics of Logistics Podcast, Krenar sprach über sein Leben und seinen unternehmerischen Werdegang bei Tive, einem Unternehmen, das die Transparenz in der Lieferkette mit sensorgesteuerten Überwachungs- und Analysetools für Waren während des Transports, von Anfang bis Ende, neu definiert.
Bildung ebnet den Weg zum Erfolg
Krenar schloss die High School ab und besuchte die Norwich University, wo er Abschlüsse in Computertechnik und Mathematik (Doppelstudium) sowie ein Nebenfach in Informatik erwarb. Anschließend erwarb er einen Master-Abschluss in Elektrotechnik an der Tufts University. Krenar sagt, er wollte schon immer tiefer verstehen, wie Dinge funktionieren – zum Beispiel das Streamen von Megabits und Gigabits an Daten. „Wie nutzt man diese Signale, die in der Luft liegen, und verwandelt sie in etwas, das man als Nutzer konsumieren kann? Drahtlose Konnektivität… es ist abstrakt, aber es ist wunderschön“, sagt Krenar.
Die Geschichte von Tive
Krenar gründete Tive im Juni 2015, nachdem er beobachtet hatte, wie sein Schwiegervater stundenlang telefonierte, um den Status von Sendungen zu verfolgen. Er war entschlossen, Versender und Logistikdienstleister dabei zu unterstützen, Echtzeit-Transparenz über ihre Sendungen während des Transports zu erhalten. Fast sieben Jahre später bietet Tive eine robuste proprietäre Sensor- und Softwarelösung die Echtzeitdaten und konfigurierbare Warnmeldungen liefert, die Versand- und Logistikexperten dabei helfen, ihre Sendungen zu verwalten und vermeidbare Verzögerungen und Schäden zu eliminieren. Die Tracker sind etwas kleiner als ein Kartenspiel. „Einen Knopf drücken, auf eine Sendung legen. Kunden erhalten Echtzeit-Zustandsaktualisierungen – wie heiß, wie feucht, wie kalt, ob jemand den Anhänger geöffnet hat, kontextbezogene Informationen in Echtzeit und viele andere Einblicke“, sagt Krenar. Neben dem Hauptsitz in Boston hat Tive nun auch Büros in New York, Australien, Deutschland und Südafrika.
Das offene Geheimnis des Erfolgs
„Wir haben eine großartige, wertebasierte Kultur, wobei Transparenz eine davon ist“, sagt Krenar. „Einer der Hauptgründe, warum wir erfolgreich waren, ist, dass wir sehr, sehr transparent miteinander umgegangen sind. Zweitens haben wir keine Angst. Und der Grund, warum wir keine Angst haben, ist die Transparenz. Wir betrachten die Dinge genau so, wie sie sind. Wir werden damit umgehen und weitermachen, um einen weiteren Tag zu erleben.“
Die Zukunft im Blick
Krenar betrachtet diese Welt, den gesamten Planeten, als ein einziges riesiges Startup-Unternehmen. „Wir alle arbeiten zusammen, um sie besser zu machen; die Lieferkette ist ein großes, vernetztes System, das sich verbessern muss. Das Erste, was wir tun müssen, ist, Dinge zu messen“, sagt Krenar. „Wir brauchen mehr Digitalisierung, mehr Daten, um mehr zu messen und genau zu verstehen, wo sich die Fracht befindet.“
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