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Eine Frage, die wir bei Tive oft hören, ist: „Wie unterscheidet sich Ihre Sensorlösung von X?“. Wir dachten, wir geben einen kurzen Überblick über die Arten von Sensoren, die Unternehmen in der Lieferkette einsetzen, mit etwas historischem Kontext. In diesem Artikel konzentrieren wir uns ausschließlich auf Sensoren, ohne die Bedeutung der Softwarelösung zu schmälern, die Rohdaten in nützliche Informationen für Manager umwandelt.

Übersicht

Wir werden vier Arten von Sensoren in ungefähr historischer Reihenfolge behandeln: Datenlogger, RFID (passiv und aktiv), Gateway- oder Hub-basierte Lösungen und mobilfunkbasierte Sensoren. 

Credit: Sensitech, Inc

Datenlogger

Datenlogger sind am häufigsten im Bereich der Kühlkette anzutreffen, wo Versender Waren innerhalb eines bestimmten Temperaturbereichs halten müssen. Diese Geräte reichen von sehr einfachen Ja/Nein-Anzeigen (in einigen Fällen chemische Streifen) über einfache elektronische Geräte, die Daten erfassen und aufzeichnen, bis hin zu komplexeren Geräten, die auf irgendeine Weise einen Alarm auslösen können. Der bei weitem häufigste Typ ist der „USB-Logger“, ein kleines Gerät, das die Umgebungstemperatur in einer voreingestellten Rate misst und auf einem internen Speicherchip aufzeichnet. Wenn das Paket am Zielort ankommt, entnimmt der Empfänger das Gerät und lädt (idealerweise) die Daten zur Archivierung herunter. Das Gerät verfügt manchmal auch über eine sichtbare Anzeige, die dem Empfänger mitteilt, ob es während des Transports zu einer Temperaturüberschreitung gekommen ist, obwohl dies typischerweise eine Ja/Nein-Anzeige ist.

 

Credit: Instructables

RFID (Radiofrequenz-Identifikation)

RFID-Systeme verwenden entweder einen passiven Chip (der auf ein Lesegerät reagiert) oder einen aktiven Chip (der Informationen aktiv sendet), um kleine Datenmengen zu kodieren. Diese Tags können auf Inventar wie Rasierklingen oder auf Vermögenswerte wie Computer oder Lastwagen angebracht werden. Passive Tags (die weitaus häufiger sind) melden eine Identifikationsnummer oder andere kurze Daten, wenn sie von einem elektronischen Gerät wie einem Lesestift oder einem Gateway „gelesen“ werden (man denke an die Sicherheitsschleuse am Eingang eines Einzelhandelsgeschäfts). RFID-Systeme waren Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre sehr populär, da Unternehmen wie Walmart die Idee aufgriffen, einzelne Inventargegenstände verfolgen zu können, während sie sich durch die Lieferkette bewegten. Leider äußerten Verbraucher Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, und es stellte sich heraus, dass die Kosten für die Einrichtung von Lesegeräten an jedem relevanten Standort und die Verbindung der Software zwischen Unternehmen für viele Anwendungen viel höher waren als der Nutzen, sodass RFID sich vom „Heiligen Gral“ der durchgängigen Lieferkettentransparenz zu einem sehr nützlichen Werkzeug in spezifischen Anwendungen entwickelte.

 

Credit: National Instruments

  Gateway- oder Hub-basierte Sensoren

Es gibt eine Vielzahl von „aktiven“ Sensoren, die über eine kurze Reichweite senden, zum Beispiel über Bluetooth, WLAN oder eine unregulierte Frequenz. Diese Sensoren bieten den Vorteil, potenziell stromsparend und relativ kostengünstig zu sein. Der Nachteil ist, dass sie einen Hub oder ein Gateway benötigen, um die Daten vom lokalen Sensor an einen entfernten Ort zu übermitteln, wo sie nützlich sind. Diese Sensoren werden oft für feste Anlagen wie Maschinen in einer Produktionsanlage eingesetzt. An jeder Maschine wird ein Sensor installiert, der Daten an einen Hub in der näheren Umgebung sendet, welcher die Daten wiederum über Festnetz oder drahtlose Übertragung an einen Server weiterleitet. 

 

Tive_new-render.png

  Mobilfunkbasierte Sensoren

Mobilfunkbasierte Sensoren sammeln Daten und übertragen sie über dasselbe Mobilfunknetz, das auch Ihr Telefon nutzt, an einen Server. Historisch gesehen waren diese Sensoren relativ teuer und hatten kurze Batterielaufzeiten, da die Mobilfunkübertragung eine beträchtliche Menge an Strom benötigt. Jüngste Fortschritte bei Hardware und Datentarifen ändern diese Gleichung jedoch. Hardware-Unternehmen haben erkannt, dass es viele Anwendungen für Mobilfunkkonnektivität gibt, die nicht die Art von teurem Chip erfordern, den ein Mobiltelefon benötigt, und gleichzeitig entwickeln Netzbetreiber neue Datentarife, die auf kleine, seltene Übertragungen zugeschnitten sind (im Gegensatz zum Streamen von Videos auf Ihr Mobiltelefon). Das Ergebnis ist, dass mobilfunkbasierte Sensoren weniger kosten und länger halten als je zuvor.

Fazit

„Für jeden das Passende“ fasst dies ziemlich gut zusammen. Wie Sie den obigen Beschreibungen entnehmen können, hat jeder der hier aufgeführten Sensoren Anwendungen, in denen er wirklich glänzt, und andere Anwendungen, für die er weniger geeignet ist. Der Schlüssel (wie bei so vielen Dingen) ist die Wahl der Technologie, die zu dem Problem passt, das Sie lösen möchten.

Als Beispiel hat Tive einen mobilfunkbasierten Sensor entwickelt, um das Problem der Verfolgung von Inventar während des Transports zu lösen, was eine Abdeckung praktisch überall an Land ermöglicht (nicht so sehr auf den Ozeanen, aber das ist ein Thema für einen anderen Blogbeitrag). Mit unserem neuen stromsparenden Design und geringem Platzbedarf nutzen wir die schnellen Veränderungen in dieser spezifischen Technologie.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, warum wir uns für diese spezielle Technologie entschieden haben, kontaktieren Sie uns gerne!

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